Fragen und Antworten
Sehr geehrte Besucher und Kunden, ich habe Ihnen hier ein paar Fragen und Antworten zusammen
gestellt, sollten Sie dennoch weitere Infos wünschen, zögern Sie nicht mich zu
» kontaktieren «.
Der Energiepass zeigt Eigentümern, Käufern und Mietern auf einen Blick, wie hoch die Heiz- und
Warmwasserkosten sind, die ein Gebäude erwarten lässt.
Der Energiepass ist ein freiwilliges, als Energieausweis ab 2008 ein verpflichtendes Zertifikat,
das beurteilt, wie ein Gebäude energetisch einzuschätzen ist. Grundlage für diese Bewertung ist
in der Regel der so genannte Primärenergiebedarf. Dieser wird beeinflusst durch den baulichen
und heizungstechnischen Standard. Darüber hinaus werden innerhalb des Passes Sanierungsvorschläge
gemacht und Ergebnisse derselben dokumentiert. Geregelt wird die Einführung des Energieausweises
in der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV), die im April 2007 von der Bundesregierung beschlossen wurde.
Der Energiepass ermöglicht es den Energiebedarf von Häusern bundesweit zu vergleichen. In Zukunft
werden Mieter und Immobilienkäufer nach dem Energiepass fragen. Mit dem Energiepass erfahren
Interessenten auf einen Blick, ob es sich um ein energiesparendes Gebäude handelt. Ziel des Energiepasses
ist es, Markttransparenz im Gebäudebereich zu erzielen.
Der Energiepass weist die Energieeffizienz als Qualitätsmerkmal eines Gebäudes aus und macht somit den
Energiebedarf "sichtbar". Die Energieeffizienzklasse soll ein Gütesiegel für Wohnungen und Gebäude sein.
Auch der Energiepass wird auf jedes einzelne Gebäude zugeschnitten, der Arbeitsaufwand ist unterschiedlich.
Der Pass gilt für alle Wohnungen eines Gebäudes und richtet sich nach der Gebäudetypologie.
»Hier finden Sie meine Angebotsliste «
Was kostet eine Vor Ort Energieberatung?
Eine Vor-Ort-Beratung wird auf jedes einzelne Gebäude
zugeschnitten, der Arbeitsaufwand ist unterschiedlich. Die Beratungskosten für ihr Gebäude werden in einem
unverbindlichen Erstgespräch festgelegt.
Zusatzinfo: EU, Bund, Länder, Gemeinden und Energieversorger unterstützen die Markteinführung
umweltfreundlicher Energietechniken mit einer Vielzahl von Förderprogrammen.
» weiter führende Infos «
Die Energiegewinne und -verluste werden Ihnen anhand der Kenndaten des aktuellen Zustandes Ihres Hauses
übersichtlich dargestellt und erläutert. Der Diagnosebericht zeigt Ihnen die Schwachstellen von Gebäudehülle,
Heizsystem und Warmwasserbereitung und die Möglichkeiten der Renovierung auf.
So wird Ihr Gebäude zum Energiesparhaus
Empfehlungen und Vorschläge zur Renovierung.
Im Gespräch erläutern Ihnen der Energieberater,
welche Maßnahmen notwendig, sinnvoll und ratsam sind. Er gibt Ihnen Empfehlungen für die Planung und
Durchführung der Renovierung und stellt Ihnen Lösungen für die Wärmedämmung und Erneuerung der
Haustechnik vor. Ferner kann er über » Fördermöglichkeiten « beraten.
...bedeutet die Aufnahmen des Gebäudebestandes (bauphysikalisch und bautechnisch, bezogen auf den ist-Zustand). Hierbei werden die Daten der Außenwände, der Fenster, der Decken, des Daches, vorhandene Dämmaßnahmen, die Heizung, die Warmwassererzeugung und elektrische Geräte aufgenommen.
Die Erfassung dieser Daten wird wesentlich erleichtert bzw. ergänzt wenn von den Gebäuden Bauzeichnungen vorhanden sind. Beim ist-Zustand sind auch genauere Angaben über den Energieverbrauch (Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Holz, Kohle, Koks) erforderlich.
Nach dem Erfassen dieser Eckdaten erfolgt die Auswertung, welche Maßnahmen für eine Energieeinsparung erforderlich sind und was dadurch an Energie und Kosten erspart wird.
Auch erfolgt der Hinweiß wie die Umwelt, entlastet wird (Reduzierung: Kohlendioxid, Stickoxide und Staub).
Wir nehmen Ihr Haus unter die Lupe
Der Wert Ihres Hauses hängt in Zukunft zunehmend davon ab, welche energiesparenden Maßnahmen Sie einsetzen. Sie erhöhen nicht nur das Wohlbefinden und damit den Wohnwert, sondern Sie vermeiden auch Bauschäden, insbesondere solche durch Schimmel, Kondenswasser und große Temperatur- schwankungen in den Bauteilen.
Ein speziell für die Energiediagnose ausgebildeter Fachmann berät Sie umfassend und kompetent. In nur drei Schritten wird die Basis für eine gezielte, wirksame Renovierung geschaffen.
Um den gesamten Energieverbrauch Ihres Hauses zu ermitteln, werden neben allgemeinen Angaben die Daten von Gebäudehülle, Heizsystem und Warmwasserbereitung aufgenommen.
Allgemeines
- Haustyp und Baujahr
- Beheizte Nutz- bzw. Wohnfläche
- Anzahl der Wohneinheiten und Bewohner
Gebäudehülle
- Beheiztes Gebäudevolumen
- Flächen von Außenwänden, Fenster und Türen, Kellerdecke und Dach
- Aufbauten von Wand, Dach und Decke, Fenster und Türen
Heizsystem
- Bauart, Brennstoff, Fabrikat, Typ, Kesseleistung, Regelung, Baujahr
- Art der Wärmeverteilung und Temperaturregelung
- Emissionen und Heizkosten
Warmwasserbereitung
- Art der Erwärmung und Speicherung
- Warmwasserverteilung und Zirkulation
- Dämmung der Leitung
Die Thermografie an Gebäuden ist ein optisches Messverfahren, welches die nicht sichtbare Wärmestrahlung, dass ein Haus bzw. die Gebäudehülle abgibt, in ein Farbbild, das Thermogramm, umwandelt. Die Thermografie ermöglicht so, die Schwachstellen (Heizkostenverursacher) an Ihrem Gebäude per Thermografie zu erfassen. Hierbei werden Wärmebrücken und Schwachstellen an der Außenwand, Dach, Gauben, Balkon, Decken, Treppen, Fenster, Rollläden, Heizkörpernischen usw. festgestellt und dokumentiert.
Sollten an der Außenwand oder an den Heizungsrohren Mängel an der Dämmung vorhanden sein, so können diese sichtbar gemacht werden. Diese Messungen können auch im Innenbereich durchgeführt werden. Die unterschiedlichen Farben, zeigen den Temperaturverlauf. Diese Aufnahmen werden mit einer hoch auflösenden Wärmebildkamera durchgeführt.
» Haben Sie noch Fragen dazu, oder haben Sie daran Interesse, dann rufen Sie mich bitte an. Ich
mache Ihnen gerne ein Angebot. «
Mit dem Differenzdruck-Messverfahren (auch: Luftdichtheitsmessung) wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen.
Messprinzip
Durch einen Ventilator mit kalibrierter Messblende für den geförderten Volumenstrom wird Luft in das zu untersuchende Gebäude gedrückt oder herausgesaugt. Die Stärke des Ventilators wird so eingestellt, dass zum Umgebungsdruck eine Druckdifferenz von 50 Pa (Pascal) entsteht. Druckdifferenzen entstehen auch natürlich, wenn Wind bläst.
Bei Windstärke 5 ist diese Druckdifferenz auch etwa 50 Pa. Der Ventilator wird meistens mit einem Rahmen in die Öffnung einer geöffneten Außentür eingesetzt, daher der Name Gebläse-Tür-Messung.
In der Luftdichtheitsmessung sind Messinstrumente eingebaut, die die Druckdifferenz und die Luftmenge messen, die der Ventilator transportiert. Die Drehzahl des Ventilators wird so eingestellt, dass sich ein bestimmter Druck zwischen Außen- und Innenraum aufbaut. Dabei muss er soviel Luft nach außen befördern, wie durch Leckstellen in das Gebäude eindringt (bei der Unterdruckmessung).
Der gemessene Luftstrom wird durch das Volumen des Gebäudes geteilt. Diesen Wert, die Luftwechselrate n50, kann man nun mit anderen Gebäuden und Normen vergleichen.